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Top-Tipps zur Landschaftsfotografie

Holen Sie das Meiste aus Ihrem Landschaftsaufnahmen heraus.

Die Landschaftsfotografie ist eine tolle und lohnende Erfahrung sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene
Profis. Ganz gleich, ob es sich um die Aufzeichnung eines Tagesausflug dreht oder um ein seriöses professionelles Unterfangen, gute Landschaftsfotos können alle Arten von Emotionen im Betrachter
hervorrufen, sei es auch nur das altbekannte Gefühl, dass man sich wünschte, selbst vor Ort zu sein.

Aufnahmeort erkunden

Nehmen Sie sich Zeit, Ihren Aufnahmeort zu erforschen, falls Sie noch nie da waren. Wenn Sie den Ort in Google eingeben, erhalten Sie alle möglichen Infos. Die meisten werden für Sie nutzlos sein, aber Sie werden mit Sicherheit ein paar andere Fotos sehen, die dort aufgenommen wurden. Die Erfahrung von anderen Fotografen ist hilfreich, um zu sehen, ob der Ort einfach oder nur schwer erreichbar ist. Vielleicht finden Sie auch Tipps zu lokalen Vorschriften, den besten Parkmöglichkeiten usw.

Seien Sie vorbereitet

Kleiden Sie sich den Bedingungen entsprechend, in denen Sie fotografieren. Wenn Sie in unebenem Gelände unterwegs sein werden, brauchen Sie festes Schuhwerk. Ein verstauchter Knöchel kann in abgelegenen Gebieten äußerst unangenehm sein. Nehmen Sie möglichst wenig Gepäck mit; der Kauf eines guten qualitativen Rucksacks oder einer robusten Kameratasche fürs Gelände ist eine gute Investition. Stellen Sie sicher, dass jemand weiß, wo Sie sind und dass Sie immer Ihr Handy bei sich haben.

Apps für jeden Zweck

Es gibt Apps, die Ihnen den Stand und den Tagesverlauf der Sonne für jeden beliebigen Tag mitteilen können. Diese Apps überlagern Informationen zum angegebenen Ziel auf einer Karte und zeigen an, wo die Sonne am gewünschten Tag auf- und untergehen wird sowie ihren Verlauf. Sie sind ideal, um den besten Zeitpunkt zum Fotografieren am gewünschten Ort zu ermitteln. Sunseeker (iOS) und Sun Surveyor (Android) sind zwei tolle Beispiele für diese Art von App.

Visualisieren Sie die Aufnahme

Bevor Sie mit dem Fotografieren beginnen, schauen Sie sich um und versuchen Sie zu visualisieren, von wo aus die besten Fotos zu machen sind. Manchmal lohnt es sich auch, den Ort vorab zu besuchen, einfach durch die Landschaft zu wandern und die besten Positionen, Winkel und Perspektiven zu notieren. Erstellen Sie eine Liste, auf die Sie zurückgreifen können, wenn Sie das nächste Mal zum Fotografieren hinfahren.

GPS-Navigation

Ein GPS-Gerät ist vielleicht schon ein wenig luxuriös, aber wenn man durch Hügel und Täler wandert und auf unerwartete Naturschönheiten stößt, können damit deren Koordinaten markiert werden, sodass sie später wiedergefunden werden können. Hersteller wie Garmin bieten eine Reihe von Geräten zu vernünftigen Preisen an. Ein GPS-Gerät ist auch praktisch, wenn man sich verlaufen sollte.

Motivieren Sie sich

Für die besten Aufnahmen muss man motiviert sein. Im Sommer geht die Sonne bereits gegen 5 Uhr auf. Selbst bei relativ nahe gelegenen Landschaften müssen Sie nach Einbeziehung der Anfahrtszeit und dem Marsch zum Aufnahmeort vielleicht schon gegen 3 Uhr losfahren. Die Verlockung ist groß, sich noch mal umzudrehen und weiterzuschlafen. Wenn Sie das überkommen und sich auf den Weg machen, werden Ihre Bemühungen nicht umsonst sein. Es ist auch motivierend, sich mit anderen Fotografen zusammenzuschließen.

Die Goldene Stunde

In der Fotografie haben Sie vielleicht schon mal von der „Goldenen Stunde” gehört. Herrliche Landschaftsaufnahmen erreichen Sie am besten bei Sonnenaufgang und der Stunde danach, oder bei Sonnenuntergang und der Stunde davor. Das Licht hat eine leuchtende Qualität, die Schatten sind lang und zeigen die Konturen des Landes an, während der Himmel in pinken, orangefarbenen und roten Farbtönen entfacht. Das Ganze wird umso besser, wenn Sie dazu noch eine interessante Wolkenformation erwischen.

Die Blaue Stunde

Die „Blaue Stunde” ist die Zeit der Dämmerung, wenn die Sonne noch recht weit vom Horizont entfernt ist, ihr Einfluss aber bereits im Himmel bemerkbar ist. Sie eignet sich ideal für Stadtlandschaften, wobei man die Lichter der Stadt gegen einen tiefblauen Himmel erfassen kann. Der beste Zeitpunkt zum Fotografieren ist jedoch relativ kurz, bevor die Sonne aufgeht und den Himmel erhellt, bzw. bevor sie untergeht und ihn verdunkelt. Sie haben ca. 45 Minuten vor und nach dem Sonnenauf- bzw. -untergang.

Stabile Bedingungen

Ein Stativ ist für Landschaftsaufnahmen ein Muss. Bei schwachen Lichtverhältnissen erzeugen handgehaltene Aufnahmen keine scharfen Ergebnisse. Vielleicht möchten Sie auch durch längere Belichtungszeiten weiche und neblige Wassereffekte erzielen oder vorbeiziehende Wolken für ein paar Sekunden erfassen, um die Aufnahme dramatischer zu gestalten. Es gibt viele stabile und dennoch leichte Stative, die man einfach mit sich tragen kann. Ein Fernauslöser lohnt sich ebenfalls.

 

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