Fotografie Photoshop

Wild lebende Tiere fotografieren

Meistern Sie die Grundlagen und erzielen Sie bessere Fotos

Wild lebende Tiere sind überall. Wo immer Sie auch hinschauen, Sie werden etwas zum Fotografieren finden. Dies kann ein Buchfink im Garten sein, eine Schnecke auf einem Blatt im Wald oder eine Ziege im Streichelzoo – ein Flugticket nach Botswana ist nicht zwingend erforderlich. Als Anfänger muss man sich mit den wichtigsten Techniken und Fertigkeiten vertraut machen, die erforderlich sind, damit sich das Unterfangen auch lohnt und Spaß macht. Die Grundlagen der Fotografie können auf den ersten Blick etwas entmutigend wirken, aber mit ein wenig Übung und Verständnis dafür, was die verschiedenen Einstellungen bezwecken, werden Sie schon in kürzester Zeit mit Zuversicht fotografieren können.

Seit der Geburtsstunde der Fotografie haben sich die wichtigsten Parameter für die Aufnahme eines Bildes mit einer Kamera, egal ob Film oder Digital, nicht geändert. Sie werden oftmals als Belichtungsdreieck bezeichnet. An jeder Ecke des Dreiecks ist eine der Hauptkomponenten für eine gute Belichtung. In einer Ecke haben wir die Blende, die das Kameraäquivalent der menschlichen Iris ist. Diese mechanische Blende kann sich ausdehnen und zusammenziehen und in ihrer größten Öffnung mehr Licht und in der kleinsten Öffnung weniger Licht einlassen. In der zweiten Ecke ist die Verschlusszeit.

Dies ist eine Zeiteinheit, die bestimmt, wie lange der Verschluss geöffnet bleibt, um den Kamerasensor dem Licht auszusetzen. Je länger er geöffnet bleibt, desto heller wird das Bild. Je kürzer die Dauer, desto dunkler wird es. Die letzte Ecke des Dreiecks ist der ISO-Wert (International Standards Organization). Der Begriff stammt aus der Zeit der Filmfotografie, als man Filmrollen mit unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten kaufen konnte. Eine niedrige ISO-Nummer ist weniger lichtempfindlich als eine höhere Nummer. In digitaler Hinsicht verstärkt ein erhöhter ISO-Wert die Helligkeit des aufgenommenen Fotos.

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Verschwommen oder scharf

Abgesehen von der Belichtungssteuerung können Sie die Blende auch noch anderweitig verwenden. Die Blende wird in Blendenstufen gemessen, die auf die Zeit alter Kameras mit Blasebalg zurückgehen, als der Fotograf zum Steuern des Lichteinfalls eine Platte mit einem kleinen Loch in der Kamera platzierte. Diese wurden als „Stops” bezeichnet. Ein kleiner Wert wie f/2 entspricht einem Bruchteil der Brennweite der verwendeten Linse. Bei einem 100-mmObjektiv wäre der Durchmesser der Blende bei f/2 halb so groß wie die Brennweite, also 50 mm. Bei f/4 wäre es 1/4, also 25 mm. Je größer der Durchmesser der Öffnung, desto geringer die Schärfentiefe. Sie ist ein tolles kreatives Tool, mit dem Hintergrundstörungen unscharf gemacht werden können. Die Schärfentiefe gibt an, wie scharf ein Bild ist. Kleinere Blenden führen zu einer viel größeren Schärfentiefe.

Bewegung

Auch die Verschlusszeit hilft bei der Belichtungssteuerung. Die meisten DSLR-Kameras haben Verschlusszeiten von 1/8000 s bis 30 s. Längere Verschlusszeiten lassen sich im Bulb-Modus einstellen. Eine sehr kurze Verschlusszeit von 1/20001/8000 s ist kurz genug, um bis auf die schnellste Bewegung eines Vogels oder Tieres alle schnellen Bewegungen einzufrieren. Eine längere Verschlusszeit, z. B. 1/60-1/125 s, würde denselben Vogel/ dasselbe Tier unscharf erfassen. Das Schwenken der Kamera und das Verfolgen des Motivs bei kürzeren Verschlusszeiten ist eine exzellente Möglichkeit, die Geschwindigkeit darzustellen, da der Hintergrund aufgrund der Schwenkbewegung unscharf wird. Das Motiv sollte jedoch relativ scharf bleiben, sofern Sie es genau verfolgen können.

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