Linux

Linux-Installer für Windows erstellen

Vor der Installation müssen Sie die heruntergeladene Linux ISO-Datei auf eine DVD oder einen USB-Stick übertragen. Dies wird eine Live-Umgebung sein, in der Sie das OS vor der Installation testen können. Zuerst müssen Sie aber das bootfähige Medium erstellen.

Bootfähige DVD-Medien

Wir verwenden zur Übertragung der ISO-Datei auf eine DVD einen Windows 10-PC. Für Windows-Versionen ab 7 ist der Vorgang sehr einfach.

Schritt 1 – Suchen Sie zuerst nach dem bereits heruntergeladenen ISO-Abbild von Linux. Auf PCs mit Windows 7, 8.1 und 10 finden Sie es in der Regel im Downloads-Ordner, es sei denn, Sie haben beim Speichern einen anderen Speicherort gewählt.

Schritt 2 – Legen Sie nun eine beschreibbare DVD in das optische Laufwerk Ihres Computers ein. Die DVD wird gelesen und nach ein paar Sekunden erscheint von Windows die Anfrage, was Sie mit der eingelegten DVD machen möchten. Ignorieren Sie dies, da wir die eingebaute Brennfunktion verwenden werden.

Schritt 3 – Machen Sie auf der Linux ISO-Datei einen Rechtsklick und wählen Sie „Datenträgerabbild brennen”. Je nach PC-Geschwindigkeit kann es einige Sekunden dauern, bis etwas passiert. Sollte es aber länger als eine Minute dauern, lohnt es sich, den PC neu zu starten und es noch einmal zu versuchen. Mit etwas Glück sollte der „Windows-Brenner für Datenträgerabbilder” starten.

Schritt 4 – Klicken Sie im geöffneten Dialogfeld „WindowsBrenner für Datenträgerbilder“ auf „Datenträger nach dem Brennen überprüfen“ und dann auf „Brennen“. Der Vorgang wird je nach Geschwindigkeit Ihres optischen Laufwerks einige Minuten dauern. Nach Beendigung wird der Datenträger überprüft. Die DVD sollte anschließend automatisch ausgeworfen werden.

Bootfähige USB-Medien

USB-Medien sind schneller als DVDs und oftmals auch praktischer, da die meisten modernen PCs keine optischen Laufwerke mehr haben. Für die Übertragung des ISO-Abbilds benötigen Sie eine Drittanbieter-App und einen mindestens 4 GB großen USB-Stick.

Schritt 1 – Öffnen Sie einen Webbrowser und gehen Sie zu www.rufus.akeo.ie. Scrollen Sie runter bis Sie zum Download-Abschnitt kommen. Hier finden Sie die neueste Version von Rufus. Durch Anklicken wird der Download gestartet.

Schritt 2 – Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Rufus-Datei, und bestätigen Sie die Windows-Sicherheitsfrage sowie auch die Suche nach Aktualisierungen mit „Ja”. Nachdem Rufus hochgefahren ist, sollte die App Ihren angeschlossenen USBStick erkennen können; falls nicht, entfernen und schließen Sie ihn neu an.

Schritt 3 – Auf den ersten Blick erscheint die RufusOberfläche etwas verwirrend, aber Rufus ist wirklich sehr einfach. Klicken Sie zu Beginn auf das Disk- und Laufwerksymbol neben „Startfähiges Laufwerk erstellen mit” und dem Free DOS-Drop-down-Menü. Dadurch wird das Windows Explorer-Fenster geöffnet. Wählen Sie darin die Linux ISO-Datei aus.

Schritt 4 – Wenn Sie so weit sind, klicken Sie unten in der Rufus-App auf die Starttaste. Dadurch wird ein
weiteres Dialogfeld geöffnet, das Sie bittet, eine neue Version von SysLinux herunterzuladen und zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Bootloadern, die einem modernen PC ermöglichen, auf ein USB-Laufwerk zuzugreifen und darüber hochzufahren. Dies ist notwendig, klicken Sie daher auf „Ja”, um fortzufahren.

Schritt 5 – Im nächsten Schritt werden Sie gefragt, in welchem Abbild-Modus die Linux ISO-Datei auf den USB-Stick geschrieben werden soll. Beide Methoden funktionieren in unterschiedlichen Situationen, aber im Allgemeinen ist der empfohlene ISO-Abbild-Modus populärer. Stellen Sie sicher, dass dieser Modus vorab gewählt ist, und klicken Sie auf OK.

Schritt 6 – Die Linux ISO-Datei wird nun auf den USB-Stick übertragen. Dies sollte nicht allzu lange dauern, es hängt halt erneut von der Geschwindigkeit des USB-Sticks und des PCs ab. Evtl. öffnet Rufus während des Vorgangs automatisch das USB-Laufwerk im Windows Explorer. Dies ist kein Grund zur Sorge und Sie können es minimieren oder schließen. Klicken Sie nach Beendigung des Vorgangs auf „Schließen”.

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